Zur Geschichte von Wolfsheim

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Wolfsheim mit seinen rund 750 Einwohner liegt nördlich des Wißbergs an einem Südhang, von dessen Höhe früher eine der heiligen Katharina geweihte Kapelle weit ins Rheinhessische Hügelland grüßte. Wer heute nach Wolfsheim möchte, dem weisen die beiden hohen Sendemasten des Rheinsenders des Südwestfunks schon von weitem den Weg in das von Reben umgebene Dorf.

Funde aus allen Zeitepochen, bis hin zur Jungsteinzeit, lassen darauf schließen, dass die Gemarkung schon in der Frühzeit besiedelt war. Die wichtigsten Funde von ganz Deutschland sind der sogenannte "Goldfund von Wolfsheim" aus dem Grab eines germanischen Stammesfürsten (Museum Wiesbaden) und das Wolfsheimer Nuppenglas aus der römischen Zeit (Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz). Es wird vermutet, dass die Franken sich bereits in merowingischer Zeit in Wolfsheim niederließen. Der Name Wolfsheim soll von dem freien Franken namens Wulfilo Wulfilos Heim, der sich mit seiner Sippe hier niederließ, herkommen. Im Mittelalter gehörte Wolfsheim zur Burg Alzey und damit auch zum ältesten auf Reichsgut zurückgehenden Besitz der Pfalzgrafenschaft.

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Quellenangabe: www.sprendlingen-gensingen.de und www.regionalgeschichte.net